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Jasmin hat während des Reinsdorfbesuchs wieder ordentlich mit Hand angelegt. Egal ob beim Kaffee kochen oder Mohrle verköstigen – Jasmin ist einfach unentbehrlich.

Zur Zeit erledigen  wir das Waschen abends immer in der Duschwanne. Jasmin macht das ordentlich Spaß und es ist meist gar nicht so einfach, sie da wieder raus zu bekommen. Wenn man mal kurz aus dem Badezimmer muss, während Jasmin im Wasser ist, muss sie immer singen, damit man hört, dass sie über Wasser ist. Dann singt sie meist den ganzen Scheidlerhof mit ihrer Version  von Alle meine Entchen – “Meine alle Gag Gags” – zusammen.

Für die faulen Tage, bzw. für die etwas weiteren Strecken haben wir künftig ein neues Fortbewegungsmittel. Da Emma und Jonathan aus dem Fahrradsitz rausgewachsen sind, können wir ihn jetzt nutzen. Die erste Fahrt hat Minchen gut gefallen. Es war nur etwas kalt, sodass wir bald wieder in die warme Pensionsstube gekrochen sind.

Am Wochenende hat uns die Zwickauer Oma mal in unserer derzeitigen Bleibe besucht . Das mitgebrachte Steckspiel kam sofort gut an und wird auch nach Omas Heimreise noch fleißig bespielt.

Schon einen Tag nach unserer Heimkehr aus Mallorca hieß es wieder Koffer packen und weiter ziehen. Silvia musste ab Montag in Weiden arbeiten, hat aber den ersehnten Vertrag noch nicht in der Tasche, also ging es erstmal in die Pension nach Harlesberg bei Theisseil – bei Weiden…

Aber zum Glück haben wir’s mit der Pension gut erwischt. Geräumige drei Zimmer, mit allem was man benötigt und jede Menge Austobmöglichkeiten für Jasmin. Ein riesiger Rasen mit Rutsche, Schaukel, Wippe, Sandkasten und Tunnel gehören ebenso dazu, wie grob gezählte 45 Hirsche und exakt 3 Esel. Die Zottelrinder und der Haushund Felix wurden leider nicht mit einem Foto gewürdigt – vielleicht holen wir das noch nach.

Jedenfalls gefällt’s Jasmin ganz gut. Vor allem, weil wir zur Zeit fleißig Hirsche mit Fallobst füttern können und bei dem herrlichen Wetter immer ausgiebig draußen spielen können.

Anreise

Am 01.10. um 01:30 Uhr begann unsere erste gemeinsame Flugreise. Jasmin war richtig tapfer, als wir sie aus dem Schlaf reißen mussten und war danach richtig fit. Nach der Fahrt nach Nürnberg saß zwar der Schnuller nicht 100 prozentig, aber alle waren recht gut drauf. In der Wartehalle hat Jasmin dann zum ersten mal ein Flugzeug – das mit dem wir dann auch flogen -  aus der Nähe gesehen. Den Flug hat sie super gemeistert, wurde irgendwann zwar bisschen ungeduldig, hat sich aber ansonsten eher wie ein alter Hase verhalten. Im Bus auf dem Weg ins Hotel war sie zunächst immer noch topfit, ehe sie mit Nüssen im Magen doch irgendwann wegnickte. Alles in allem eine entspannte Anreise – hätten wir uns schlimmer vorgestellt.

Der erste Urlaubstag

Bei unserer Ankunft im Hotel war unser Zimmer zunächst noch nicht bezugsfertig. Also kamen die Koffer in den “Luggageroom”. Zuvor noch schnell die Badehosen rausgeholt und ab ans Meer. Nach dem ersten Kontakt mit dem salzigen Nass und den Wellen, ging es dann ab zum Mittagsschlaf. Danach haben wir zu dritt alles ausgeräumt und uns gestärkt. Abends ist Jasmin dann widerstandslos mit ihren Freunden Paul und “Ippe” in ihr Bett gekrochen.

Urlaubsalltag

Nachdem die Reisestrapazen überstanden waren und wir uns alle ordentlich ausgeschlafen haben, ging der Urlaub richtig los. Minchen badete, spielte am Strand und spielte auf dem Hotelspielplatz inklusive Hüpfburg, Trampolin und Kletterburg.

Zu Tisch

Dank Halbpension hieß es im Urlaub immer früh und abends ordentlich Schlemmen. Zu Minchens Leibspeise mauserten sich so ziemlich von Anfang an “Eier!” Aber auch anderes, teils sogar gesundes, lies sie sich ordentlich schmecken, wie hier den Brokkoli – zu Jasmindeutsch der Einfachheit halber nur “üün”, also grün, genannt.

Für einen ordentlichen Esser gabs je nach Bestechungsnotwendigkeit Nüsse und ein abschließendes “elb Eis” mit “Gaffel” und “Deusel”. Hoch zum Zimmer ging es dann nach der obligatorischen Mondschau (“Maoun kucke!”) mal Huckepack, nach wie vor “Hoppel” genannt, mal getragen wie ein Baby oder wie hier, auf Papas Hand sitzend – witzig, aber anstrengend.

Schlafkultur

Wer Jasmin kennt, der weiß, dass Schlaf eine gewichtige Rolle spielt. Und so hat sie im Urlaub fast jeden Tag bis 8 Uhr oder länger geschlafen. Rekord war 9:45 Uhr inklusive Weckens, da wir sonst das Frühstück verpasst hätten. Ging ja auch nur bis halb 11 – das muss ja eng werden… Vorm Schlafengehen stand natürlich auch der eine oder andere Schabernack auf dem Programm, wie hier die Mutation zum armlosen, aber dafür vierbeinigen Monster, über das sich Jasmin fast kaputt gelacht hätte.

Minchens Standardschlafutensilien durften natürlich auch im Urlaub nicht fehlen. Neben Puppe und Paul sind das der Fischschnuller und das Kirschkissen made by mama.

Nach dem meist späten Erwachen gab’s dann ne spanische “Ilch” (manchmal aber auch schon richtig ordentlich “Milch” genannt). Jasmin begründete ihr Aufwachen früh in der ersten Woche übrigens stets damit, dass Opa mit dem Auto losgefahren sei, und der Krach  dabei sie aufweckte – bei 1800 km Entfernung höchstens eingeschränkt glaubhaft.

Ünhan

Nachdem die erste Woche schon wie mallorquinischer Sand zwischen den Händen verronnen ist, sind nun auch “Omapa” und “Ünhan” im Urlaub angekommen und wohnen in ihrem “Tell” (Hotel). Am Sonntag stand der erste Besuch an, bei dem sich Cousin und Cousinchen auf Anhieb verstanden und den Strand mit Geschrei und Verfolgungsjagden unsicher machten. In den folgenden Tagen wurde so manche Burg gebaut und so mancher Spaß betrieben. Dem gemeinsamen Badespaß wird noch ein einzelner Absatz gewidmet. Mittagsschlaf in einem Raum hat übrigens nicht funktioniert – geschweige denn in einem Bett. Aber ein Spaß war’s.

Eine kleine Auszeit

… nahm sich Jasmin auf dem Heimweg. Nach unserem ersten Besuch bei Oma und Opa, der ohne  Mittagsschlaf absolviert wurde, gingen beim Minchen irgendwann die Lichter aus. Zu erst war verdächtig lange nichts zu hören, ehe so langsam Minchens Kopf verrutschte und die Ärmchen schlaff nach unten hingen. Leicht gestützt wurde der kleine Schläfer so bis nach hause gebracht, wo die Äuglein erst auf dem Sofa wieder blinzelten. Der Preis war eine kräftig verkrampfte Nackenmuskulatur bei Papa, der sich nicht mehr bewegen durfte, aber was tut man nicht alles…

Badespaß mit Lieblingscousin und Opa

Vormittags war das Meer beinahe wellenlos – ideal für unsere beiden Schwimmexperten. Mit Schwimmflügel und Co ausgestattet, gab’s kein Halten mehr. Jasmin konnte damit erstaunlich schnell und auch weit schwimmen. Ihre Technik bestand dabei darin, die Hände ordentlich zu Fäusten zu ballen und mit den Füßen nach hinten zu treten, was das Zeug hält. Auf Videos kommt das am besten zur Geltung – goldig. Ein großer Renner war auch Oma und Opas Luftmatratze, auf der beide durch die Meere schipperten. Und zwar als “jei Täne” (zwei Kapitäne), wie Jasmin zu sagen, oder besser zu quieken pflegte.

Der letzte Tag

Da wir Samstag bereits um 8:40 Uhr gen Heimat geflogen sind, musste man leider den Freitag schon als letzten Urlaubstag bezeichnen. Der wurde nochmal ordentlich genutzt. Zunächst mit einer morgendlichen Tour zum Hafen von Alcudia, bei dem wir das letzte Mal Oma, Opa und Jonathan getroffen haben und nachmittags eine Partie Golf und ordentlich “Hopp” auf dem Trampolin. Von Papas Mittelohrentzündung (“Papa Ohr aua!”) in der Mitte des Urlaubs einmal abgesehen, war es ein schöner und rundum gelungener Urlaub, was Jasmin mit herzzerreißend traurigem Unterton bestätigte. Gegen Ende sagte sie immer wieder “Tel hön!”,  wenn man das Thema Heimreise, bzw. Endlichkeit des Urlaubs zur Sprache brachte. Noch eine Woche später in Weiden sagte Jasmin übrigens “Orka (Mallorca, d. Red.) Tel hön! Da nein!”…