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Johanna hat heute das Kunststück fertig gebracht, eine Mandarine komplett selbst zu schälen. Dazu gehörte auch das Abfieseln der ungeliebten weißen Fäden und das Zerlegen in die einzelnen Zehen. Da kann man dann auch schon mal stolz in die Kamera zeigen, was man geleistet hat.

Während Jasmin sich im Omapa-Urlaub befindet, hat der Rest der Familie heute einen kleinen Ausflug nach Waldsassen unternommen. Im kleinen Städtchen an der tschechischen Grenze mit dem “Kappl” (schnuckelige Dreifaltigkeitskirche), der Basilika und viel Wald hatten wir einen sehr gelungenen Tag. Am Ende haben wir es uns dann noch im Restaurant gut gehen lassen.

Heute zum Heiligabend haben uns Oma Eva und Silvias Onkel Alexander besucht.

Mit im Gepäck hatten sie überschüssigen Weihnachtsschmuck aus Reinsdorf. Also hieß die erste Amtshandlung Bäumchen schmücken, denn der steht schon seit 5 Tagen weitestgehend nackig da.

Zwischendurch mussten die Mädels auch mal als Fotomodel posieren. Onkel Alexander musste seine technische Neuheit ausprobieren.

Und dann, gerade als Onkel Alexander noch eine Runde shoppen war, war es endlich so weit:

Plötzlich klopfte es laut an die Tür und das Klöckchen erklang! Jasmin wusste sofort was zu tun war, ging aber trotzdem nur zögerlich zur Tür. Draußen stand der Weihnachtsmann und den geleitete die große Jasmin zum bereit stehenden Stuhl im Wohnzimmer.

Nachdem der Weihnachtsmann Platz genommen hatte, verlas er die guten und noch nicht ganz so guten Dinge der beiden Damen im vergangenen Jahr. Danach hieß es allen Mut zusammen nehmen: auch diesmal hatte der Weihnachtsmann Lust auf Kindergesang. Also packte Jasmin Schneeflöckchen Weißröckchen aus und packte noch ein Gedicht obendrauf, damit auch Johanna nicht leer ausgehen musste.

Und dann entleerte sich der nach und nach der Sack und der Tisch wurde immer voller.

 

Und als die seligen Mädels schon feste spielten – der Weihnachtsmann war indes schon weiter zu den anderen Kindern gezogen – kam auch Onkel Alexander zurück und spielte Weihnachtslieder auf dem Akkordeon. Jasmin wiederholte bei der Gelegenheit nochmal ihren Hit mit den Schneeflocken.

Schnell waren die Holzeisenbahn aufgebaut und schließlich musste auch noch die Bergbahn in Betrieb genommen werden. Entsprechend große Überredungskünste waren dann natürlich von Nöten, als es ans Abendbrot, oder schlimmer noch: später ans ins Bett gehen ging. Aber Johannas Widerstand hielt sich in Grenzen, weil sie völlig k.o. war und Jasmin konnte mit ihrer neuen CD “Das kleine Gespenst” ins Schlafzimmer gelockt werden.

Alles in allem war es ein schönes Weihnachtsfest. Jung und alt waren zufrieden und sind es auch am Folgetag noch.

Zugegeben, es ist kein Dauerzustand. Aber es ist schon schön anzuschauen, wenn unsere beiden Teilzeitzicken sich auch mal nach außen sichtbar so richtig lieb haben.

Ernährungsberater weggeschaut: Johanna hat in letzter Zeit den Frischkäse- Schokoaufstrich für sich entdeckt. Wenn der auf dem Tisch steht, ist an ein geordnetes Essen nicht mehr zu denken. Deshalb kommt er immer erst gegen Ende zum Einsatz. Wenn Johann dann einen Löffel mit der süßen Versuchung bekommt, kann sie erstmal gar nicht essen, weil sie breit grinsend und völlig glückselig sekundenlang auf ihrem Stuhl hin und her rutscht.

Der Winter ist zerronnen… Zumindest vorerst. Nach einem doch recht beeindruckendem Schneeintermezzo ist inzwischen wieder alles grün, braun und grau. Nur der kleine Schneehaufen ist geblieben. Sollte eigentlich wieder eine Rodelpiste werden, aber dafür müsste es eben auch mal kalt bleiben.

Die Bilder geben die geschwisterliche Stimmung ganz gut wieder: Ein Herz und eine Seele.            Meistens.

Heut haben wir das angenehme Wetter genutzt und sind in den Garten gegangen. Das kam in letzter Zeit etwas zu kurz, aber es kann ja nicht ewig schmuddeln. Jasmin nutzte den Auslauf für unbeschreibliche dancingmoves und Johanna seppelte samt Puppe durch die Gegend.

Es hat sich abgezeichnet: Johanna pippelt mit der der selben Leidenschaft wie ihre große Schwester. Ständig schleppt sie eine von Jasmins Puppen durch die Gegend und passt dann drauf auf, wie Gollum auf den Ring.

Wenn sie wollen, können unsere zwei Mäuse ein Herz und eine Seele sein. Heute war Vorlesen angesagt – bei Büchern ohne Text auch für Jasmin kein Problem.

Auch wenn der bayerische Nikolaus das alles bisschen anders kennt, haben wir natürlich am 05.12. abends die Stiefel geputzt. Das heißt, Papa hat geputzt, Jasmin zumindest noch bisschen herumgewischt und Johanna den Vorsaal überflutet. Am Ende standen jedenfalls zwei Paar saubere Stiefel im Haus und der Nikolaus wusste dann auch, was zu tun ist. Morgens haben die beiden Mädels dann noch im Schlafgewand und etwas zerknittert nachgeschaut.

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